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Stähle den Körper, vervollkommne die Seele. Wie die Sittlichkeit des Herzens, das alles umfasst für die Welt, die danach kommt. Sagawa Sensei |
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Kokorozashi = Entschlossenheit
Dōgen schreibt im Shobogenzo Genjokoan dazu folgende Passage:
„Den Weg zu studieren heißt sich selbst zu studieren,
sich selbst zu studieren heißt sich selbst vergessen.
Sich selbst zu vergessen bedeutet
eins zu werden mit allen Existenzen.“
Hier möchte ich mich kurz vorstellen:
| Mein Name ist Karl-Heinz Lübcke, geb. Klein, geb. 1953 in Pansdorf an der Ostsee. Ich bin Angestellter der Gemeinde Wentorf und nebenher selbständig tätig mit einer kleinen PC-Firma. |
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Mit 12 Jahren begann ich Judo zu üben, mit 19 erweiterte ich mein Üben mit Shorinji Kempo. 1972 habe ich mit Iaido angefangen und 1981 die erste Iaido - Gruppe ins Leben gerufen. 1985 wurde ich Schüler im Hakushinkan Dojo Tokio bei Sagawa Sensei und somit Mitglied in der "ZenKenRen" Zen Nihon Kendo Renmei. 1987 Gründung des ersten Vereins nur für Iaido, den ersten Hakushinkai Reinbek e.V. 1988 Gründer des Deutschen Iaido-Verbandes und dessen 2.Präsident. 1996 Hakushinkai Hamburg e.V. im Hansa-Dojo. 1997 Im April vertrat ich, den Deutschen Iaido -Verband in Kyoto, bei der erstmals weltweiten Iaido-Embu. Und im selben Jahr Ausrichtung der ersten Europameisterschaften für Deutschland in Wentorf bei Hamburg. Als 7. Dan, Dojoleiter fördere und betreue ich andere Vereine und deren Mitglieder. Zita: "Wer etwas kennt, reicht nicht heran an jenen, der es liebt, und der es liebt, nicht heran an jenen, den es freut," |

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1917 ~ 2004 Hakuo Sagawa Sensei Tokyo |
Jahreshauptlehrgang 2008 in Wentorf bei Hamburg
Mölln 11.07.2009
„Zwei Momente Ewigkeit- ein bewegtes Konzert“
Cello kontra Schwert
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Frank Düwel im Gespräch mit Sigrid Strehler, Solocellistin der Lübecker Philharmoniker und Karl-Heinz Lübcke, Sensei 7. Dan Iaido, aus Hamburg. |
(gh) Mölln -Tusch! Da war sie - die neue, spannende Kreativ-Linie, die
der innovative Intendant des KulturSommers, Frank Düwel, seit vielen Wochen
propagiert hatte. Waren die Events der vergangenen Jahre im
KulturSommer-Programm oftmals solide und unspektakulär, so berührte die erste
von vielen Eigenproduktionen Düwel`s alle Sinne.
Die Cellistin Sigrid Strehler und der Iado- Meister Karl- Heinz Lübcke zeigten
bewegende Momente ihrer Zusammenarbeit, in der jeder der Künstler durch den
anderen inspiriert wurde und dadurch an Transparenz und Kraft gewann. Zwei
Meister in sinnlicher meditativer Begegnung waren auch als überraschendes Klang-
und Bewegungstheater erlebbar.
Sigrid Strehler, Solocellistin der Lübecker Philharmoniker und Karl-Heinz Lübcke,
Sensei 7. Dan Iaido, aus Hamburg füllten die Ratsdiele mit einer Energie und
Präsenz, die so manchem Gast Gänseschauer bescherten. Da kam viel zusammen:
Eleganz, Kraft, Sympathie und Rhythmus. Ja, auch eine Form von Spiritualität,
denn die Musik der kraftvollen Bach-Suite und der rund 30 minütige,
ritualisierte und stilisierte „Schwert-Kampf“ des Iaido-Meisters war eine
Auseinandersetzung mit dem Tod, mit Vergänglichkeit und spannte damit wieder
den Bogen zur Musik von Bach, die wie die Cellistin sagte: „Ein stetiger Prozess
der Interpretation bleibt“.
Frank Düwel hieß nicht nur die Gäste im Möllner Museum Historisches Rathaus und
Hausherren Museumschef Michael Packheiser willkommen, er bat nach dem Konzert
auch zum Gespräch zwischen den Künstlern und dem Publikum. Eine prächtige Idee,
denn der dann folgende Austausch war lebendig, gelungen und geprägt von einer
Sehnsucht des Publikums nach dem Verstehen dieses mutigen Experimentes. Ein
Bravo für die beiden sensiblen und sympathischen Pioniere in der Disziplin
„Bogen gegen Schwert“.
(Foto: Gerkens-Harmann)